Wirtschaftskrise sorgt für niedrige Energiepreise
12.06.2009, Der Einbruch in der Stahl-, Metall- und Elektroindustrie schlägt auch auf die Energiewirtschafl durch. Die Stromproduktion in Deutschland ging im ersten Quartal um vier Prozent zurück, wie der Energieverband BDEW ermittelte.
Vorerst wirkt die weltweite Rezession also weiter wie ein Preisdrücker. So sind die Nettostrompreise (ohne Steuern) in Deutschland fast auf den Stand von 1998 gefallen. Allerdings ist der Steueranteil seither von durchschnittlich 12 auf 26 Euro je Haushalt und Monat gestiegen. Mittelfristig müssen sich Stromkunden laut DENA aber wieder auf insgesamt steigende Preise einstellen.
Regenerative Energien könnten wie geplant bis 2020 einen Anteil von 30 Prozent erreichen. "Allerdings benötigen wir auch weiterhin konventionelle Kohle- und Erdgaskraftwerke, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten." Die halbstaatliche Dena berät Bürger und Wirtschaft in Effizienzfragen.
Quelle: Rheinische Post
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