Thüga-Verkauf wird vom Kartellamt geprüft
27.09.2009, Der geplante Verkauf der E.on-Tochter Thüga an eine Reihe von kommunalen Stadtwerken könnte sich laut Spiegel online verzögern. Das Bundeskartellamt hätte eine strenge Prüfung angekündgit.Als Grund für die Untersuchung gaben die Wettbewerbshüter Umfang und Komplexität des Falles an.
Marktführer E.on hatte im August angekündigt, die Thüga für 2,9 Milliarden Euro an eine Gruppe um die Stadtwerke Hannover, Frankfurt und Nürnberg und die Freiburger Badenova zu verkaufen. In der Thüga sind bislang 110 Beteiligungen konzentriert, u.a. 90 von 700 kommunalen Strom- und Gasversorger in Deutschland.
Die Thüga versorgte laut eigenen Angaben in 2008 rund 3,5 Millionen Stromkunden und 2,9 Millionen Gaskunden und erwirtschaftete dabei einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro. Der Verkauf ist Teil einer groß angelegten Verschlankungsoffensive, in deren Rahmen E.on bis 2010 Unternehmensbereiche im Wert von zehn Milliarden Euro abstoßen will.
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