Stromriesen fuhren 23 Mrd Euro Gewinn seit 2002 ein
26.10.2010,Eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes im Auftrag der GRÜNEN zeigt, dass die Gewinne der großen Energiekonzerne sich seit 2002 vervierfacht haben.
Im Krisenjahr 2009 konnten Eon, RWE und EnBW Gewinne von insgesamt 23 Milliarden Euro erzielen, zu Lasten der Stromverbraucher. Denn die bezahlen laut den Autoren der Studie eindeutig zuviel für die Kilowattstunde. RWE kritisierte die Studie vehement, weil danach RWE seinen Kunden 2,3 Milliarden Euro zu viel in Rechnung gestellt hätte.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bundestag Höhn kritisierte die "astronomischen Kapitalrenditen bei der Stromproduktion" von über 25 Prozent.
Wegen der geringen Wechselbereitschaft der Kunden können die Energieversorger weiter hohe Preise verlangen. So klafft ein Riesenloch zwischen dem Strompreis an der Börse von 5 bis 6 Cent und dem Endverbraucherpreis von inzwischen 24 Cent.
Quelle. Strom-und-gas.info
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