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Stromkunden mit "Akzent"-Verträgen bekommen Geld von E.ON zurück

25.10.2008,

Wegen einer fehlenden Klausel in Stromverträgen zahlt der in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt tätige Energieversorger E.ON Avacon bestimmten Kunden Geld zurück. Dabei handelt es sich um Inhaber von sogenannten "Akzent"-Strom-Verträgen aus der Zeit zwischen Oktober 1999 und Anfang 2000, in denen eine ausdrückliche Regelung für die Preisanpassung aufgrund gestiegener Beschaffungs- und Vertriebskosten fehlt.
Wie viele Kunden Rückzahlungen erhalten werden, kann der in Helmstedt ansässige Stromanbieter nach eigenen Angaben noch nicht überblicken. Erste Überweisungen solle es aber noch im Oktober geben. Aus Kulanz habe es bereits einige Rückzahlungen gegeben - immer dann, wenn sich Kunden gemeldet hätten, so E.ON-Sprecherin Christina Schulz.

Der Interessengemeinschaft Engergiepreise Lüneburg zufolge war zuerst einem E.ON-Kunden aus Hitzacker in Niedersachsen die fehlende Klausel aufgefallen. Der Mann habe von E.ON-Avacon rund 1.260 Euro erstattet bekommen.

Unterdessen kündigt E.ON Avacon allen "Akzent"-Kunden ihren Vertrag. Ursächlich dafür seien aber nicht die lückenhaften Stromverträge, sondern die am 01. September vollzogene Trennung von Netz und Vertrieb, sagte eine Unternehmenssprecherin. Während E.ON Avacon künftig das Strom- und Gasnetz betreut, verkauft die neue Tochtergesellschaft Strom und Gas und will Anfang 2009 ein "Akzent"-Nachfolgeprodukt anbieten.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk

 



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