Nach Fukushima: Verbraucher können sofort abschalten – mit einem Stromanbieterwechsel
16.03.2011,Im Rahmen der Klimaschutz und CO2-Debatte kam es in den letzten Jahren vor, dass ausgerechnet die Atomenergie als klimaneutrale und sogar als „grüne“ oder „nachhaltige“ Energie dargestellt wurde. Das ist nun durch die vor den Augen der Weltöffentlichkeit ablaufende Katastrophe von Fukushima ad absurdum geführt.
Vor der Katastrophe in Japan betrug der Anteil der Kernenegie an der weltweiten Stromerzeugung 16 Prozent. Im Oktober 2009 bestanden deutsche Stromtarife im Bundesdurchschnitt zu einem Viertel aus Atomkraft ( Quelle: Check24 ).
Einige Stromanbieter liegen mit ihren Tarifen noch weit über diesem Wert, darunter auch bekannte neue Marken:
( Yello Strom: 51 %, Stadtwerke Bielefeldt: 51 % , E wie Einfach: 31,9 %, FlexStrom: 27% )
Während die Politiker in Deutschland und der Welt nun über mögliche Ausstiegsszenarien aus der Atomenergie streiten, sind viele Menschen besorgt und treten für ein möglichst schnelles Abschalten der Atomkraftwerke ein. Wer als Verbraucher im Angesicht der Katastrophe einen Beitrag für die Energiewende leisten möchte, kann das einfach und schnell mit einem sofortigen Anbieterwechsel in einen Ökostrom-Tarif tun. Denn je mehr Menschen sich dazu entschließen, um so weniger Kapazität werden bei den Atomkraftwerken in Anspruch genommen und es werden gleichzeitig Investitionen in regenerative Energien getätigt.
In den Online-Tarifrechnern lässt sich die Option „nur Ökostrom-Tarife“ anklicken. Wer das tut, wird oft überrascht sein, dass es auch sehr günstige grüne Tarife ganz ohne Atomstrom-Anteil gibt.
Wichtig ist, bei den Tarifen auf die Öko-Zertifikate wie z.B. OK-Power, Grüner Strom Label, RECS oder TÜV zu achten, denn nur diese Prüfsiegel garantieren, dass es sich nicht nur um grün "angestrichenen" Atomstrom handelt.
--> Link zum zum Tarifrechner
( für die Auswahl von Ökostrom den Button "weitere Optionen" klicken )
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