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EEG-Umlage soll 2012 steigen

14.09.2011, Nach Medienberichten soll die EEG-Umlage 2012 steigen anstatt zu sinken oder wenigstens gleich zu bleiben. Davon gingen Branchenkreise derzeit aus, nachdem die EEG-Umlage dieses Jahr offenbar Verluste produziert hat. Eigentlich war die Umlage, die derzeit 3,5 Cent pro kWh beträgt und von allen Stromkunden bezahltz werden muss, für 2011 üppig angesetzt. Doch durch die hohe Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen in diesem Jahr sei bisher ein Minus von über 400 Millionen Euro aufgelaufen. Somit sei davon auszugehen, dass die Umlage, die von den vier Übertragungsnetzbetreibern festgelegt wird, 2012 erneut ansteigen wird, möglicherweise auf 3,7 Cent pro kWh. Damit soll einerseits ein erneutes Anhäufen von Fehlbeträgen vermieden und die Anlage eines Puffers ermöglicht werden.

Die EEG-Umlage soll die erhöhten Einspeisevergütungen, die Netzbetreiber an Produzenten von Strom aus erneuerbaren Quellen laut EEG zahlen müssen, ausgleichen und wird auf die Endverbraucher umgelegt. Durch die per Gesetz auf Jahre festgelegten Einspeisevergütungen für Ökostrom soll der Ausbau erneuerbarer Energiegewinnung vorangetrieben werden

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