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Vier bundesweit liefernde alternative Gasanbieter

19.11.2009,

Der deutsche Gasmarkt wurde 1998 gleichzeitig mit dem Strommarkt liberalisiert. Seitdem können Gasanbieter theoretisch bundesweit ihr Gas verkaufen. Der Wettbewerb entwickelte sich hier allerdings sehr träge. Bis vor kurzem mangelte es Gaskunden an alternativen Anbietern.

Die erste bundesweite Alternative kam von der E.ON-Tochter E WIE EINFACH. Daraufhin folgte der für seinen Ökostrom bekannte Hamburger Anbieter LichtBlick. Weiterhin bundesweit aktiv sind die Gasanbieter energiehoch3 und TelDaFax.

Bei den Tarifen von energiehoch3 gibt es keine Vorauskasse oder Laufzeitverpflichtung. Die Kündigungsfrist beträgt nur einen Monat. Seit Markteintritt konnte das Unternehmen bereits 20.000 Kunden für seinen Gastarif Gas3 gewinnen.

Der ehemalige Telekommunikationsdienstleister TelDaFax gab nun bekannt, die letzten weißen Flecken seines Liefergebietes geschlossen zu haben. Allerdings gibt es hier die aus Verbrauchersicht nicht ganz unkritischen Tarife mit jährlicher Vorauskasse in Kombination mit einer Kaution von bis zu 200 €.

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 700 Gasanbieter. Ein Vergleich der verfügbaren Anbieter lohnt sich immer. Zum Teil liegen Preisunterschiede von 40 Prozent zwischen dem teuersten und günstigsten Erdgasanbieter.Verbraucher in Großstädten sind beim Anbieterwechsel meistens im Vorteil.

 





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