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Teilverstaatlichung: "VEB EnBW" bringt keine Preisvorteile für Verbraucher

08.12.2010,

Das Bundesland Baden-Württemberg übernimmmt 45 % des Energiekonzerns EnBW. Für insgesamt 4,7 Mrd Euro kauft das Land die Anteile von der französischen Gesellschaft Èlectricité de France zurück.

Danach gehört das Unternehmen zu 45 % dem Staat und zu weiteren 45 % einem Verband schwäbischer Kommunen.

Politisch interessant könnte es in Baden-Württemberg nach einem möglichen Wahlsieg für Rot-Grün im Frühjahr 2011 werden, der durch die Stuttgart21-Proteste sehr wahrscheinlich ist. Eine rot-grüne Landesregierung könnte dann ihren Einfluss auf das teilverstaatlichte Unternehmen geltend machen und aus der Kohle- und Atomstromerzeugung aussteigen.

Für die Strom- und Gaskunden sind kurzfristig keine Änderungen bei den Preisen in Sicht. Denn damit der Deal kein steuerliches Nachspiel hat, müssen weiter kräftig Gewinne mit hohen Energiepreisen gemacht werden.  Baden-Württemberg will mittelfristig die Anteile an die Börse bringen.Bis dahin sollen strukturell weitere Stadtwerke eingebunden werden, um den Kommunen die Kontrolle zu sichern.

Quellen: telepolis, swr, Handelsblatt



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