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E.ON will Gas zugunsten der Kunden flexibler einkaufen

27.11.2009,

Der Energieversorger E.ON will zukünftig verstärkt günstiges Gas auf den freien Märkten einkaufen und stellt damit erstmals die Ölpreisbindung in Frage. Die Kopplung der Gaspreise an den Ölpreis wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um die Erdgas-Förderung zu subventionieren und die Macht der wenigen Gas-Lieferanten zu beschränken.

Verbraucherschützer kritisieren diese Vereinbarung seit Jahren als nicht mehr zeitgemäß, denn die Förderung von Erdgas muß heuzutage längst nicht mehr subventioniert werden.

Dass E.ON-Chef Bernotat setzt vor allem deshalb auf flexiblere Lieferverträge, weil der hohe Gaspreis den Gewinn des Unternehmens belastet. Aus Russland eingekauftes Gas soll nun nicht mehr unbedingt unmittelbar importiert werden, sondern es sollen Erdgas-Liefermengen, die nicht sofort gewinnbringend weiterverkauft werden können, über die folgenden Jahre gestreckt importiert werden können.

Quelle: idealo




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